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<pre>Nach den beiden Auftaktniederlagen dürfte es dagegen für die Mainzer sprechen, dass das jüngste 1:1 in Wolfsburg nunmehr das bessere Gesicht des FSV zu sehen bekam: Nach einer starken ersten Hälfte plötzlich in Rückstand geraten, hatte das Team auch nach dem Ausgleich überzeugender auf den Sieg gedrängt.  <p> Elf Punkte erbeuteten die Bremer aus den ersten fünf Liga-Spielen. In der Tabelle rangiert Werder auf Platz drei, zwei Punkte hinter dem souveränen Leader Bayern München.  <p>  Zwar treiben die Hoffenheimer im Endspurt natürlich keine quälenden Existenzsorgen um; nach der vorjährigen Rekord-Saison wäre es aber doch eine gewaltige Enttäuschung, sollte die laufende Runde jenseits der internationalen Startplätze beschlossen werden. <p> Rein emotional wähnen sich die Kontrahenten am Samstag somit einmal mehr an komplett gegensätzlichen Schauplätzen gefordert: Namentlich der Sport-Club folgt offiziell auch weiterhin der Devise, dass es für den Klassenerhalt jeden noch so kleinen Krumen braucht. <p>  Weit weniger erfreulich ist die Situation dagegen aus Sicht von Trainer Alexander Nouri, für den die Torwartdiskussion damit ein leidiges Dauerthema bleibt.  </pre>


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<pre>Wie schnell die Königsblauen an ihre qualitativen Grenzen stoßen, wurde auch im Hinspiel beim 0:3 in Wolfsburg offenbar; damals hatte Andre Breitenbreiter mit dem unmittelbar vor seinem Wechsel zum VfL stehenden Draxler aber auch aufs völlig falsche Pferde gesetzt.  <p> Sechs Tore haben die Lilien in der Bundesliga bereits auf diese Art erzielt und auch beim jüngsten Pokalerfolg gegen Hannover resultierten beide Treffer aus Standardsituationen.  <p>  Mit Bremen und Wolfsburg treffen am Samstag in der Hansestadt zwei große Verlierer der vergangenen Runde im direkten Vergleich aufeinander. Doch während es in Wolfsburg Jammer auf zumindest mittlerem Niveau gibt, sieht es im hohen Norden ganz ganz finster aus. <p> Trotz der jeweils mauen Serien kündigt sich das anstehende Duell somit als ein kleines Spektakel an — das nach unserer Überzeugung aber dennoch mit der obligatorischen Punkteteilung zu Ende geht. <p>  Video: Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt war mit dem Punktgewinn in Dortmund zufrieden, sein Gegenüber Peter Stöger hat sich im ersten Heimspiel 2018 wohl mehr erwartet. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)  </pre> 


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<pre> Bestärkt durch diese beiden Aha-Erlebnisse lässt sich nun natürlich auch das Sechspunkte-Spiel in Bremen mit einer gewissen Lockerheit angehen. Zumal „der Druck“, wie Trainer Dirk Schuster betont, diesmal ohnehin „eher bei Bremen“ liegt  <p> Lediglich 8 von 21 möglichen Punkten entsprangen den bisherigen sieben Gladbacher Dienstausflügen.  <p>  „Wir müssen alle zusammen wieder daran glauben, wieder so Spiele wie in der Hinrunde zu absolvieren“, forderte Leverkusens Angreifer Kevin Volland nach der Niederlage gegen Schalke. „Wir haben wenige Akzente nach vorne gesetzt und deshalb auch verdient verloren.“ <p>  Folglich geben sich die diversen Buchmacher äußerst skeptisch, dass den Gastgebern am kommenden Wochenende eine Wiederholung des damaligen 2:1-Heimsieges gelingen könnte. <p>  Anders ist die Entlassung von Trainer Hannes Wolf nicht zu verstehen. Wolf hatte den VfB aus der Zweitklassigkeit zurück ins Oberhaus des deutschen Fußballs geführt und es in dieser Saison geschafft, dass der VfB nicht einen Spieltag auf einem Abstiegsplatz verbrachte.  </pre>


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<pre> für die Stuttgarter lief es in den letzten Wochen überhaupt nicht nach Wunsch. Nur 2 Siege und 2 Unentschieden in den letzten 10 Spielen, im Dezember gar eine Niederlagen-Serie, die 4 Spiele anhielt.  <p> An der Weser war man mit dem Auftritt bei den 96ern keineswegs zufrieden. Werder-Stürmer Max Kruse war richtig sauer: „Alles, was wir in den letzten Wochen richtig gemacht haben, haben wir jetzt falsch gemacht. Wir waren gar nicht da, komplett lethargisch.“   <p> Eines dürfte bei diesem Kräftemessen aber garantiert sein — Tore. In den letzten 17 Duellen zwischen Wolfsburg und Frankfurt fielen immer mindestens zwei Treffer. Seit der Saison 1998/1999 gab es beim Aufeinandertreffen dieser beiden Klubs überhaupt nur ein torloses Remis — im August 2006 in Frankfurt. <p>  Wolfsburg hat allerdings in dieser Saison noch kein Heimspiel gewonnen — zwei Niederlagen stehen zwei Remis (0:0 gegen Köln und Mainz) zu Buche. Überhaupt gelang den Wölfen vor heimischen Publikum in den vier Partien nur ein Treffer. Erzielt von Daniel Didavi beim 1:5 gegen Dortmund.  <p> Aufgrund der hohen Hoffenheim-Siegquote würde sich für jene, die dem HSV im Kraichgau etwas zutrauen die „Doppelte Chance“ für den Hamburger SV als Wettoption anbieten.  </pre>


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<pre> Die rote Laterne des Tabellenletzten wäre jedoch kein gutes Argument für eine Daueranstellung. Daher werden Trainer und Spieler alles daran setzen, mit einem Sieg gegen den aktuellen Vizemeister den letzten Platz loszuwerden. Angesichts der Heimschwäche ein schwieriges Unterfangen.  <p> Den anschließenden Freistoß verwandelte Ã„nis Ben-Hatira zur 1:0-Führung. In seiner Bundesliga-Karriere schoss Ben-Hatira vier direkte Freistöße und zwei waren drin – zuvor traf er am 5. Mai 2012 für die Hertha gegen Hoffenheim.  <p>  Die Teams aus Hoffenheim und Leverkusen würden im kommenden Jahr liebend gern den deutschen Fußball in der Champions League vertreten: Anlässlich des direkten Duells in der Rhein-Neckar-Arena stehen am Samstag deshalb gleich gefühlte sechs Punkte auf dem Spiel. <p>  Vier Unentschieden und nur elf geschossene Tore aus den bisher elf absolvierten Auswärtspartien lautet die magere Ausbeute. Das macht den vorletzten Platz in der Auswärtstabelle.  <p> Am Samstag stellen wir uns deshalb auf ein deutliches Leistungsgefälle zwischen den beiden deutschen Top-Klubs ein, dank dessen am Ende einmal mehr der FC Bayern noch vor dem offiziellen Saisonstart den ersten relevanten Titel in der Tasche hat.  </pre>


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